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Heiße Infos aus der Gemeinde Hohne

Hallo liebe Bürgerinnen und Bürger aus Helmerkamp, Hohne und Spechtshorn!

Seitdem sich der neue Hohner Gemeinderat am 10.11.2021 konstituiert hat, sind 6 Monate vergangen und es ist ein guter Zeitpunkt, einmal kurz zurück und insbesondere auch nach vorne zu schauen.

Viel ist seitdem passiert, und das neue Ratsteam beginnt zusammen mit engagierten Helferinnen, Helfern, Mitstreitern und Unterstützern einen guten Wirkungsgrad zu entwickeln.

 

Viele Aufgaben galt und gilt es anzupacken. Deshalb sind kreative Ideen und Konzepte immer gern willkommen, an denen es aktuell nicht mangelt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie hat uns alle in den vergangenen Monaten intensiv beschäftigt, zudem wurden die Impfkampagnen unseres Arztes, Dr. T. Lang, und der Aufbau des DRK-Testzentrums nach Kräften unterstützt. Dennoch haben sich viele kleine Arbeitsgruppen gebildet und die Treffen wurden teilweise auch „online“ durchgeführt.

Mitte Nov. 2021 wurde mit dem Aufbau des neuen Spielplatzes im „Alten Hohen Feld“ in Hohne begonnen, der konzeptionell maßgeblich durch die Arbeitsgruppe der Anlieger gestaltet wurde. Die ersten Geräte sind aufgestellt und weitere Geräte, z. B. eine Wasserbahn, ein Waldsofa sowie ein VolleyballVielzwecksandplatz sind noch geplant. Für diese Vorhaben wurden Spender geworben, um den Gemeindehaushalt möglichst zu entlasten - und - tatsächlich sind bereits nennenswerte Spenden
eingegangen. Sicher werden die Kinder einen Riesenspaß haben, wenn der Spielplatz hoffentlich bald eröffnet werden wird (bis dato gehört das Grundstück noch nicht der Gemeinde Hohne und wir müssen uns in Geduld üben, bis die Übertragung erfolgt ist).

Mitte Dezember 2021 fand ein Treffen des Rates mit den Anliegervertretern „Hinter dem Dorf“ statt, um einige Anregungen und Bedenken für die neue Planung dieser Straße auszutauschen. Im Gespräch konnten wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. Der Rat wird versuchen, diese Anregungen im Fall der Förderzusage durch die „Dorfregion Schmarloh“ zusammen mit der Verwaltung umzusetzen. Bis heute ist die Förderzusage allerdings noch nicht eingegangen.

Im Dezember erreichte uns auch eine Nachricht der Telekom, dass die letzte öffentliche Telefonstelle in Hohne am Kindergarten demnächst ersatzlos abgebaut wird.

Gleich im neuen Jahr, im Jan. 2022, wurde uns von der NBank der Bewilligungsbescheid für den Aufbau des DEA-Gewerbeparks in Höhe von fast 600.000 € zugestellt. Das ist sicher eine der höchsten Fördersummen, welche die Gemeinde Hohne jemals erhalten hat. Aktuell sind nun die Ausschreibungen für die Erschließung versendet worden, um möglichst zügig die Vergabe zu erteilen. Einige gewerbetreibende Interessenten stehen hier unter erheblichem Druck und möchten, so schnell es irgendwie geht, dorthin umsiedeln. Unsere Gemeindedirektorin, Frau Suderburg, und ich sind mit allen Interessenten in ständigem Austausch.

Sicher sind Ihnen und Euch auch schon die neuen fleißigen Helfer aufgefallen? Im Januar hat sich eine weitere Arbeitsgruppe, die sogenannten „Freizeit-Pfleger“ gegründet, die größtenteils aus Hohner Senioren besteht und die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die öffentlichen Plätze, Wege, Bäume und Bänke aufzuwerten. Denn an vielen Stellen gibt es sehr viel zu tun – und im Ernst: viele Plätze und Objekte „schreien“ förmlich nach Verschönerung! Die sogenannten „Freizeit-Pfleger“, die freiwillig und unentgeltlich arbeiten, sind über ein eigens dafür entwickeltes Helfermerkblatt versichert und es wurden Regeln und Abläufe festgelegt.

Bisher wurden die Obstbäume am Ahnsbecker Weg fachgerecht ausgeschnitten, der Jagdsteg am Schwarzwasser aufgeräumt und die Bäume an der Celler Straße an der Wiehe gepflegt. Weitere „Projekte“ sind geplant, z. B. Erneuerung und Aufstellung von Bänken, das Feikenhofer Dreieck soll aufgewertet werden. Hier möchte ich mich ganz herzlich bei Eckhard Szeppek und seinen Mitstreitern bedanken, der die Gruppe mit ins Leben gerufen hat. Außerdem hat unsere Gemeindedirektorin, Fr. Suderburg, sehr unkompliziert und pragmatisch die Gründung dieser Gruppe nach besten Kräften unterstützt – auch dafür herzlichen Dank!

Anf. Februar 2022 wurde die Gemeinde Hohne von der Planungsgruppe Weinert besucht mit der Aufgabe, weitere Potenzialflächen für die Siedlungsentwicklung im Innenbereich zu untersuchen. An zwei Tagen wurden die Orte Helmerkamp, Hohne und Spechtshorn mit den Planern für räumliche Entwicklung und Ratsmitgliedern „durchforstet“. Ziel ist es, auf kurzem Wege, möglichst mit einfachen, sogenannten „Einbeziehungssatzungen“ neue Baugrundstücke schneller zur Verfügung stellen zu können.

Die ersten Ergebnisse und Untersuchungen dieser Besichtigungen liegen bereits vor und werden schon Ende April 2022 im Ausschuss vorberaten, damit zur nächsten Ratssitzung am 23.06.2022 alle Fraktionen informiert und entscheidungsfähig sind. Ganz besonders in Spechtshorn werden neue Bauplätze benötigt - hier besteht dringendster Handlungsbedarf. Es wäre phantastisch, wenn es gelänge, bereits in 2023 neue Bauplätze anbieten zu können, was eine große Herausforderung für alle Beteiligten ist.

Ebenfalls im Febr. 2022 haben sich die Redaktionsmitglieder der Gemeinde-Homepage mit einigen Ratsmitglieder getroffen, um die Homepage neu aufzubauen, mit aktuellen Inhalten zu füllen, den GemeindeVeranstaltungsplan wieder zu aktivieren und zusätzlich weitere Redaktionsmitglieder zu werben. Mittlerweile gab es mehrere Treffen des Redaktionsteams, einige neue Inhalte sind bereits online und es ist geplant die Hohner „Homepage 2.0“ noch im Frühjahr zu schalten. An dieser Stelle möchte ich insbesondere Hans-Joachim Ahlwarth und Oliver Hase für das Engagement danken. Beide haben in den letzten Jahren die Homepage „am Leben gehalten“ und stetig mit aktuellen Inhalten gefüllt.

Wie wichtig gut funktionierende Ortsfeuerwehren sind, wurde einmal mehr unter Beweis gestellt, als der Orkan auch in unserer Gemeinde viele Schäden verursacht hat. Als Bäume entwurzelt und teilweise Straßen blockiert waren, wurde schnell geholfen und alles weggeräumt. Danke an alle freiwilligen Helfer/innen unserer Ortsfeuerwehren für diesen starken Einsatz!

Ende Februar haben wir erfahren, dass die Gemeinde Hohne einen Bolzplatz von dem Unternehmen „H. Butting GmbH & Co. KG“ aus Knesebeck, als eine von 8  Gemeinden unter 24 Bewerbern gewonnen hat. Sogleich wurde eine kleine Arbeitsgruppe gebildet, um ein Konzept auszuarbeiten und Potenzialflächen für einen Bolzplatz auszuwählen. Ein Bolzplatz passt sehr gut zur aktuellen Hohner Entwicklung und dem Zuzug vieler junger Familien mit Kindern, u.a. ins „Alte Hohe Feld“, wo im Jahr 2021 nochmals 34 Bauplätze vermarktet werden konnten. Der Bolzplatz soll möglichst schulnah im Bereich der Schwimmbadstraße entstehen, um die Sportplätze zu entlasten. Hier gilt mein Dank Vera Konow und Thomas Jansen. Beide sind bei „Butting“ tätig sind konnten deshalb an der Bewerbung teilnehmen. Ebenso danke ich Mike Janetzko, der den Antrag geschrieben und fristgerecht bei Butting eingereicht hat. Hohne wird damit um ein wichtiges Element interessanter und somit noch vitaler!

Im März fanden Gespräche mit dem Vorstand des TuS Hohne-Spechtshorn statt; auch der TuS plant zur 100-Jahr-Feier in 2024 noch vieles... Nach Helmerkamp wurden Frau Suderburg und ich zu einem gemeinsamen Frühstück vom Heimatverein eingeladen. In einer ausführlichen Präsentation wurden uns die Ideen vorgestellt, bei denen der Rat und Verwaltung natürlich gerne Unterstützung zugesagt haben. Details folgen bald >;-)).

Ein erfreulicher Beschluss für unsere Gemeinde wurde im April auf Samtgemeindeebene gefasst: der Neubau des Hohner Kindergartens. Der derzeitige Kindergarten ist mittlerweile zu klein und nicht mehr zeitgemäß. So fehlt eine Küche für die Mittagsmahlzeiten und ein Schlafbereich. Gem. Beschluss für einen Neubau soll der Standort grundschulnah sein. Außerdem wird für die Nachnutzung ein Ideenwettbewerb stattfinden, um das wundervolle Objekt einer sinnvollen neuen Nutzung zuzuführen. Hier sind gern kreative Vorschläge und Konzepte gefragt.

Eine Basis für gute und effektive Ratsarbeit ist die aktive Ausschussarbeit. So tagte der Umwelt-, Bau- u. Entwicklungsausschuss bereits zweimal und ebenso der Jugend-, Sport-, Kultur- u. Seniorenausschuss zweimal (jeweils einmal informell wegen der Corona-Bestimmungen). Hier fand in den letzten 6 Monaten der wichtige Meinungsaustausch untereinander innerhalb der Ratsmitglieder statt. Konstruktiv und wertschätzend wurde diskutiert und viele Entscheidungen konnten vorbereitet werden.

In den anschließenden Ratssitzungen geht es dann inhaltlich „fast nur noch“ um den Beschluss. Auch hier gilt: wir haben alles, aber keine Zeit und müssen schneller in der Umsetzung von Ideen und Konzepten werden, damit wir unsere Gemeinde zukunftsfähig machen und lebendig halten:

Was ist in den nächsten 6 Monaten in unserer Gemeinde geplant?

  • Umsetzung des Bolzplatzkonzeptes
  • Konzepterstellung und Stärkung der Arbeitsgruppen und Vereine der Dorfregion Schmarloh E
  • Erschließung des DEA-Gewerbeparks und Verkauf der ersten Gewerbegrundstücke
  • Ausrichtung einer Senioren-Mittsommernachtsfeier im Dorfgemeinschaftshaus „Am Spetzen“
  • Beginn der Sanierungs- u. Umbauarbeiten am Waldschwimmbad (Neubau des Planschbeckens  und gesamte Technik ab Sept. 2022)

An vielen möglichen Stellen in unserer Gemeinde gibt es somit interessante Aktivitäten auf einer sehr breiten Basis. Diese Initiativen und Vorhaben nach Kräften zu unterstützen und zu begleiten ist für den Rat und mich die Herausforderung für die kommenden Monate. Es bleibt also sehr spannend und ich bitte Sie und Euch:
„Nich lang snacken, sünnern taupacken!“ In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch, zusammen mit meinen beiden Stellvertretern, Henner Thiele und Christian Schulze sowie dem gesamten Gemeinderat und der Verwaltung, ein schönes und friedliches Osterfest.

Es grüßt herzlichst!

Jörn Künzle

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