Julian Latza: Ein Trainer, der Spuren hinterlässt
Nach vielen prägenden Jahren, sowohl als Spieler und als Trainer, neigte sich eine Ära mit dem Abschluss der Saison 25/26 ihrem Ende. Aber erst einmal zurück zum Anfang.
Als Julian Ende der 2000er Jahre nach Hohne kam, wurde er im Laufe der Zeit ein fester Bestandteil unserer 1. Herren und Mitglied der Fahrstuhlmannschaft Nummer 1 im Fußballkreis Celle im Verlauf der 2010er Jahre. Mit Siegeswillen, Führungsqualitäten und fußballerischem Verständnis verkörperte er schon im blaugelben Trikot jene Werte, die es braucht, um erfolgreich zu sein. Mit dem Wechsel auf die Trainerbank setzte er dieses Engagement nahtlos fort und führte die Mannschaft acht Jahre lang mit großer Leidenschaft, Verlässlichkeit und Herzblut.
Dabei standen für ihn sportliche Erfolge nie allein im Mittelpunkt. Viel wichtiger waren ihm der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft, ein respektvolles und soziales Miteinander sowie die persönliche und fußballerische Entwicklung jedes einzelnen Spielers. Er verstand es, aus einer Gruppe von Fußballern ein echtes Team zu formen, in dem gegenseitige Unterstützung, Vertrauen und Kameradschaft gelebt werden. Außerdem gelang es ihm immer mal wieder den einen oder anderen Spieler ins Wiehetal zurück zu lotsen oder gar neue Spieler für den TuS Hohne-Spechtshorn zu begeistern.
Viele Spieler haben sich unter seiner Führung nicht nur sportlich weiterentwickelt, sondern auch menschlich wichtige Erfahrungen gesammelt. Sein offenes Ohr, seine ehrliche Art und seine Fähigkeit, Menschen zu motivieren und zu fördern, machten ihn zu einem geschätzten Trainer und Wegbegleiter.
Besonders auszeichnend ist sein Blick über den Spielfeldrand hinaus. Latza dachte stets an die Zukunft des Vereins, brachte Ideen ein, unterstützte Entwicklungen und hatte immer das große Ganze im Blick. So gewann er zum Beispiel neue Leute für die Vorstandsarbeit bei der Fußballsparte, die nun nach langen Jahren wieder voll besetzt ist. Und als Hauptverantwortlicher wirkt er bei dem großen Projekt zur Sportplatzumgestaltung mit. Sein Wirken endet somit also noch nicht ganz bei uns, auch deswegen nicht, weil er spielerisch mit der neu formierten Alten Herren in die neue Saison starten will.
Im Namen des gesamten Vereins bedanken wir uns herzlich für deinen unermüdlichen Einsatz, deine Loyalität und deine Leidenschaft. Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg – sowohl privat als auch sportlich – von Herzen alles Gute, Gesundheit und viele schöne Momente.
Du wirst immer ein wichtiger Teil unserer Vereinsfamilie bleiben.
Vielen Dank für alles, lieber Julian!