Aktion „Die gelbe Tüte“

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Die LandFrauen sind auch in schwierigen Zeiten füreinander da!

Die Pandemie stellt uns alle schon seit geraumer Zeit auf eine harte Geduldsprobe. Durch den 1. Shutdown im letzten Frühjahr und die erneuten Einschränkungen im Winter mussten viele geplante Veranstaltungen ausfallen. Allen fehlte der Austausch untereinander.

Umso glücklicher waren wir, dass im Sommer unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln wieder einige Outdoor-Workshops möglich waren, die sehr diszipliniert abliefen und reges Interesse bei den Mitgliedern fanden.

Leider zwang uns die Pandemie-Entwicklung erneut zur Absage aller weiteren geplanten Veranstaltungen, wenngleich es uns auch wichtig war zu unserem Schutz und zum Schutz anderer den eingeschlagenen Weg der Politik zu unterstützen.

Um den Mitgliedern zur Advents- und Weihnachtszeit eine Freude zu bereiten, setzten wir im Vorstand die Idee einer LandFrau um und starteten eine Bastel- und Backaktion. Jedes der fast 350 Mitglieder unseres LandFrauenvereins bekam zum 1. Advent ein kleines Präsent, bestehend aus einer Bastelarbeit und einer Wichteltüte mit selbstgebackenen Leckereien. Die Freude war überall sehr groß, als die Ortsvorsteherinnen als „Weihnachtsengel“ die Überraschungen an die Mitglieder verteilten.

In Anlehnung an diese Aktion kam die Idee einer erneuten Überraschung zum Frühjahr, um die Mitglieder mit „Be(e) hopeful“ in dieser schwierigen Zeit etwas hoffnungsvoll zu stimmen und zu zeigen, dass die LandFrauen im Hintergrund weiterhin für ihre Mitglieder aktiv sind und an sie denken, wenngleich auch das vorgesehene Programm derzeit nicht umgesetzt werden kann und nur eine kurzfristige Planung für die nähere Zukunft je nach Situation möglich ist.

So starteten wir im Vorstand zur Osterzeit die Aktion „Die gelbe Tüte“.

Für jedes unserer Mitglieder wurde eine gelbe Tüte gestaltet, mit einem Frühlingsgruß und einer österlichen Bastelei geschmückt und gefüllt: Darin fand sich neben einem persönlichen Anschreiben unserer 1. Präsidentin Dorothee Salig, einem weiteren Ostergruß und Sonnenblumensamen, an denen wir uns nach dem Aussäen und Aufgehen ihrer gelben Blüten dann das ganze Jahr erfreuen können und mit denen wir gleichzeitig unseren Beitrag für die Umwelt leisten, eine interessante Geschichte: „Die gelbe Tüte“.

Diese Geschichte legt uns nicht nur das Bewältigen der aktuellen Lage, sondern auch das Umgehen von schwierigen Situationen generell mit kindlicher Unbeschwertheit ans Herz: Nicht durch die „schwarze Brille“, sondern durch die „gelbe Brille“ sehen, nicht allem Belastenden und Dunklen einen Raum geben - symbolisiert durch die schwarze Tüte in der Geschichte, sondern die frischen und erfreulichen Dinge in den Vordergrund stellen - in der Geschichte symbolisiert durch die gelbe Tüte. Wir sehen: Die Farbe „Gelb“ dominiert auch in Form der Sonnenblumen!

Zum Palmsonntag wurden diese „Gelben Tüten“ von den Ortsvorsteherinnen an alle Mitglieder verteilt, in der Hoffnung darauf, dass die Empfängerinnen ihre Tüten dann weiter füllen mit viel Erfreulichem und Positivem und kein Raum bleibt für Belastendes. Und die Freude auf Seiten der LandFrauen über diese Aufmerksamkeit war wieder riesengroß!

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