Weniger Finanzhilfe für Gewerbegebiet

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N-Bank wird Gemeinde Hohne mit geringerer Fördersumme unterstützen als erwartet

Mit voraussichtlich 150.000 Euro weniger an Fördergeldern muss die Gemeinde Hohne bei der Realisierung des Gewerbegebietes auf dem früheren Dea-Gelände auskommen. Gemeindedirektor Jörg Warncke sagte der CZ, dass die Gemeinde voraussichtlich nur eine Fördersumme von rund 530.000 Euro statt wie erhofft 680.000 Euro von der N-Bank bekommen werde. „Der Förderbescheid fehlt allerdings noch“, so Warncke. Die Gesamtkosten für Vermarktung, Erschließung und so weiter beziffert der Verwaltungschef auf rund 1,5 Millionen Euro. Die klamme Gemeinde müsste also 980.000 Euro aufbringen.

Das sich abzeichnende Minus kommt dadurch zustande, dass beispielsweise der Bau eines Seniorenheims sowie die Ansiedlung eines weiteren Betriebs, der Interesse bekundet hat, nicht gefördert werden. Die Gemeinde war von anderen Voraussetzungen ausgegangen.

Die Planung des Gewerbegebietes hat in der Vergangenheit für viel Diskussion im Rat gesorgt. CDU und WGH wollten die Realisierung vorantreiben, die SPD hat sich dagegen ausgesprochen und sich für ein Mischgebiet stark gemacht. Die Sozialdemokraten hatten befürchtet, die Gemeinde übernehme sich an einem Gewerbegebiet. Ein entsprechender Antrag fand allerdings keine Mehrheit im Rat. Für die CDU sagte Bürgermeisterin Christa Harms gegenüber der CZ, dass man nur unter den alten Bedingungen für das Gewerbegebiet gestimmt habe.

Die neuesten Zahlen sprechen dafür, dass die Sorgen berechtigt sind. Wie es nun weitergeht, ist offen. Möglicherweise kommt noch einmal alles auf den Prüfstand. Nur so viel ist sicher: Die Diskussion über den Gewerbepark ist noch nicht beendet.

(Bericht Cellesche Zeitung vom 12.03.2020 - Carsten Richter)

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