Herbstmarkt bringt Stück Normalität zurück

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Trotz Corona-Auflagen: Besucher erwartet am Wochenende in Helmerkamp vielseitiges Programm.

Die lange Pause ist vorbei. „Es muss ja langsam wieder losgehen“, sagt Sven Knoop optimitisch. Der Organisator des Herbstmarktes Helmerkamp freut sich auf die kommenden zwei Tage. Mitten im Corona-Jahr kehrt ein Stück Normalität zurück. Es ist das erste Wochenende, an dem wieder größere Veranstaltungen stattfinden. Um drei Beispiele zu nennen: Die „AllerArt“ rund um das Celler Schloss, das Rad-Event „Eschede erfahren“ – und eben der Herbstmarkt in der Gemeinde Hohne.

„Wir sind ganz gut im Rennen“, sagt Knoop. „Jetzt muss nur noch alles schick gemacht werden.“ Die Besucher erwartet wie gewohnt ein Kunst- und Erlebnismarkt für die ganze Familie. Mehr als 150 Aussteller präsentieren herbstliche Dekorationen, Puppentheater und Hüpfburgen für die Kinder und allerlei kulinarische Köstlichkeiten ergänzen das Angebot. Am Samstag um 15 Uhr tritt Kinderliedermacher Wolfgang Hering auf. Am Sonntag ist das Duo MademoiCelle vor Ort, außerdem ist das Celler Urgestein Martin Connell mit seinen „True Dramatics“ zu Gast. Für schottische Klänge sorgen außerdem „Highlander“ mit ihren Dudelsäcken. Lediglich auf die beliebten Torten der Landfrauen muss in diesem Jahr verzichtet werden.

Trotz aller Euphorie hat Knoop auch viel Kritik erreicht. „Die Unsicherheit ist riesig, dafür haben wir vollstes Verständnis.“ Knoop stellt aber klar: Der Herbstmarkt gilt nicht als Großveranstaltung und darf deshalb stattfinden. Es ist ein Spezialmarkt, bei dem die Gäste Eintritt (5 Euro ab 14 Jahre) zahlen. Die Veranstalter haben dem Landkreis ein umfassendes Hygienekonzept vorgelegt, das die Behörde genehmigt hat.

Das Gelände wurde deutlich vergrößert, Sicherheitspersonal achtet darauf, dass die Abstände eingehalten werden. Um sich Wartezeit am Eingang zu sparen, ist es möglich, sich vorab unter www.herbstmarkthelmerkamp.de das Kontaktformular herunterzuladen, auszufüllen und mitzubringen. Der Herbstmarkt findet von 10.30 bis 18 Uhr statt.

Bericht Cellesche Zeitung vom 11.09.2020 - Carsten Richter)

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