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Hintergrundinformationen 2010 - Bildergalerie
Aktuelle Daten 2010:
- Ankunft 1.Storch 17.3. (Westzieher)
- Ankunft 2.Storch 9.4. (vermutlich Ostzieher)
- Brutbeginn ca. 20.4.
- erwarteter Schlüpftermin: ca.22.5.
- tatsächlich geschlüpft ab: 19.05.
- Anzahl Jungstörche: 4
- Beringung: 30.06.
- Erste Rundflüge der Jungstörche: ab 24.07.
- Tod eines Jungstorches: 25.07.
- Abzug der verbliebenen Jungstörche: ab 08.08.
- Abzug der Altstörche: 18.08.
Futterbedarf von Störchen:
Der tägliche Nahrungsbedarf eines ausgewachsenen Weißstorchs liegt bei etwa 500 g.
Jungvögel indes verschlingen während der Zeit ihres größten Wachstums (ab 5. Woche) bis zu 1.200 g Futter. Für unsere Storchenfamilie mit 4 Jungen bedeutet dies für die Eltern, täglich mehr als 5 kg Beute zu fangen. Sind in den ersten Wochen Regenwürmer die Hauptnahrung, kommen dann auch Insekten, Schnecken, Frösche, Mäuse, Maulwürfe, Schlangen, Fische u.a. hinzu.
Während in den ersten vier Wochen immer ein Altstorch auf dem Nest Wache hält, sind danach oft beide Eltern auf Nahrungssuche.
Bildergalerie vom Wachstum
Beringung am 30.06.2010
Am 30.06.2010 wurden durch den Weißstorchbetreuer Hans-Jürgen Behrmann, vom Nabu Lachendorf mit Hilfe der Feuerwehr die Jungstörche beringt. Durch den großen Leiterwagen konnte diese Aktion direkt vom Nestrand aus durchgeführt werden.
Auffällig war die Ruhe bei dieser Aktion. Nach dem der Altstorch zu Beginn der Aktion das Nest verließ, legten sich die Jungstörche ganz flach ins Nest. Sie ließen diese Aktion, die ca. 10 Minuten dauerte, ganz ruhig über sich ergehen. Auch der Altstorch kehrte nach kurzer Zeit zurück zum Nest.
Aktuelle Informationen - 26.07.2010
Die offizielle Mitteilung:
"Drei der Jungstörche sind nun flügge. Sie wagten am Samstag (24.7.) bzw. Sonntag (25.7.) 67 Tage nach dem Schlüpfen ihre ersten kleinen Rundflüge.
Der vierte Jungstorch ist leider am Sonntag verstorben. Er liegt nun tot im Nest. Dies bedeutet für die anderen keine Gefahr, im Gegenteil: Da Störche wesentlich auch Aasfresser sind (so beispielsweise mehrere Monate lang bei der Überwinterung auf Spaniens Müllkippen), werden wohl die drei Jungen und auch die Eltern den toten Storch als zusätzliches Nahrungsangebot nutzen.
Der natürliche Verwesungsprozess wird sehr schnell voranschreiten. Das ist auch Natur und darf nicht vermenschlicht werden.
Eine Untersuchung oder Obduktion der Todesursache ist ohnehin nicht mehr möglich, da bei diesen sommerlichen Temperaturen der innere Zersetzungsprozess weit voran geschritten ist."
verfasst und zugestellt von - Hans Jürgen Behrmann, Weißstorchbetreuer für die Kreise Celle und Gifhorn -.
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