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Helmerkamp, ein kleines Dorf in der Südheide
Eine Zusammenfassung der Helmerkämper Geschichte von Hans Wilkens aus dem Buch „Helmerkamp - unser Dorf“
Zur Gemarkung Helmerkamp gehörten bei der Verkoppelung zwischen den Jahren 1860 bis 1870 etwa 370 Hektar Bodenfläche. Dazu kommen ca. 413 Hektar fiskalische Forsten und Grünland. Die Feldmark und das Grünland reichen vom Schwarzwasser im Süden bis an die Straße von Hohne nach Hohnhorst im Norden. Östlich wird sie von der Straße im Schmarloh, der Gräfenshorst und dem Naturschutzgebiet der Müsse begrenzt. Im Westen verläuft ein Grenzgraben, der, vom Schmarloh kommend, über Baalhopsmoor am Brödels vorbei, in den Rammelsbeck übergeht und dann, durch die Hogreben am Dicken Bauk und den Nordburger Torfkuhlen vorbei, in Richtung Nordburg verläuft. Höhenmäßig beginnt die Gemarkung am Schwarzwasser mit 45 Metern über N.N. und endet mit 63 Metern über N.N. an der Hohnhorster Straße. Im Süden des Dorfes liegt das Gebiet der Allerdreckwiesen, welches mit einer bis zu 3,50 Meter tiefen Moorschicht bedeckt ist. Diese Schicht läuft nach Norden hin aus und endet etwa an der Dorfstraße in einer Sandschicht. Nördlich der Hauptstraße besteht der Boden aus Lehm. In einem Meter Tiefe beginnt eine, bis zu 35 Meter mächtige Tonschicht. Das Dorf Helmerkamp liegt ca. 48 bis 55 Meter über N.N.
Die Feldmark ist leicht wellig und wechselt in Sand, Lehm und Moor über. Das Naturschutzgebiet Müsse ist vorwiegend mit Laubwald, hauptsächlich Erlen und Eschen, bewachsen und moorig nass. Nördlich daran grenzt die Gräfenshorst mit schönem Bestand an Buchen, Eichen und Kiefern. Östlich der Gräfenshorst schlängelt sich das einzige Flüsschen diese Gebietes, der Lehmbeck, zwischen mächtigen Buchen dahin.
Erstmals wird Helmerkamp in einer Urkunde des Hochstiftes Hildesheim vom 10. August 1259 erwähnt. Darin wird bestätigt, dass Bischof Johann dem Kloster Wienhausen den Zehnten eines Hauses in Helmerkamp übertrug. Vermutlich hat dieser Hof nördlich der jetzigen Ortslage gelegen. Die Flurbezeichnung Helmsbostel, am Wege von Hohne nach Bunkenburg, deutet darauf möglicherweise hin. Es wird vermutet, dass es ein Hofbesitzer namens Helms oder Helmers gewesen ist, der dem Dorf „Helmerkamp“ seinen Namen gab.
Im Schatzregister der Großvogtei Celle wird 1438 „Henneke tome Helmerkampe“ als Klostermeyer von Wienhausen genannt und zur Steuer herangezogen. In einem Geldregister von 1442 wird ein Luder genannt, der ebenfalls Steuern zahlte. 1589 taucht auf der jetzigen Hofstelle Nr. 3 von Heinrich Knoop ein Hanns Meyer auf. Ebenfalls wird ein zweiter Hof, der Besitzer ist ein Hinrich Kammann, Hofstelle 4 (heute Cantrup-Knoop), in der Nachbarschaft erwähnt.
Die Försterei betreffend, findet sich im Hausbuch der Vogtei Beedenbostel aus dem Jahre 1666 ein Eintrag: „ein Jagthauß ... So für etzlichen Jahren allererst
dahin gebawet worden, ... NB. Hanß Rodewold, reitender Förster“. Außerdem genehmigte 1694 Herzog Georg Wilhelm von Celle seinem Sattelknecht und
reitendem Förster Hans Rodewaldt die Rodung eines Heidestückes und den Bau einer „Brinkkathe“. Hier richtete Rodewaldt sein Wohnhaus ein. Damit liegt Helmerkamp, von der Residenz Celle aus gesehen, am Anfang riesiger Forsten, zu der auch Gräfenshorst, Müsse, Harzhorn, Rohrbruch, Hengstbeck und Ringelah gehören und sich bald bis Gifhorn hinziehen.
Die Gräfenshorst bedeckte damals vermutlich den Herdkamp und die heutige Dorfstraße bis zur Försterei. Die Dorfstraße wurde erst viel später angelegt. Dabei hat man einen Teil der südlichen Forst abgetrennt, denn nördlich der Straße sind die Försterei und die Brinksitzerstellen 6 bis 8 und die Abbauerstelle 9 entstanden, die schon bei der Verkopplung 1860 bis 1870 erwähnt werden.
Bis zur Jahrhundertwende entstanden die Häuser Nr. 10 bis 23. Die Besitzer dieser Abbauerstellen verdienten sich ihren Lebensunterhalt im Forst, teils mit
Waldarbeiten, Holzrücken mit dem Pferde oder auch als Tagelöhner bei den beiden großen Höfen. Bald entwickelten sie sich zu landwirtschaftlichen Betrieben.
Die Eigentümer kauften dazu, teilweise aus der Ahnsbecker Gemarkung oder von der 1879 in Konkurs gegangenen Kötnerstelle Nr. 5 von Heinrich Franke.
Bis 1914 gab es in Helmerkamp 21 Hofstellen, zwei Deputathäuser, eine Försterei und ein Schulhaus. Im Ort lebten 123 Einwohner (1910). Nach einer Viehzählung von 1912 gehörten zum Dorf 31 Pferde, 174 Stück Rindvieh, 73 Schafe, 407 Schweine, 12 Ziegen, 876 Stück Federvieh und 110 Bienenvölker. Im Ersten Weltkrieg wurden 28 Männer zum Kriegsdienst einberufen. Nicht wiedernach Hause gekommen sind Hermann Harms und Albert Thölke. Im Zweiten Weltkrieg hat man 21 Männer zu den Fahnen gerufen, von denen sechs nicht mehr ihre Heimat wieder sahen: Erich Buhr, Heinrich Gerloff, Friedrich Knoop, Bernhard Thölke, Friedel Thölke und Hans Wilkens.
1944 bis 1945, nach Aufnahme der Flüchtlinge aus dem Vertreibungsgebieten, insbesondere aus dem Reichsgau Wartheland und aus Ostpreußen, lebten in Helmerkamp 308 Einwohner. Das ist die größte Einwohnerzahl, die der Ort jemals verzeichnen konnte und in absehbarer Zeit auch nicht mehr erreichen wird.
Daten zur Dorfgeschichte Helmerkamps
1259
10. August, Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim: Bischof Johann
überträgt mit Zustimmung des Domkapitels dem Kloster Wienhausen
den Zehnten eines Hauses in Helmerkamp, den ihm Ludolf von Wackerwinkel
entsagt hat.
1438
Im so genannten Schatzregister der Großvogtei Celle von 1438 gibt es
unter „De Greth“ folgende Eintragung: „dt Henneke tome Helmerkampe
ijj g v s“. Henneke hatte demnach drei Groschen und fünf Schillinge an
die fürstlichen Register zu entrichten.
1511 (-1526)
Im Zehnt- und Zinsregister des Klosters Wienhausens: bereits
zwei Höfe.
1589
Im Viehschatzregister von 1589 sind ebenfalls zwei Höfe erwähnt:
Hanns Meyer und Hinrich Kammann.
1658
Jagd, von Helmerkamp ausgehend bis zum Harzhorn.
1662
Inventarverzeichnis des Jagdhauses in Helmerkamp.
1666
Das Hausbuch der Vogtei Beedenbostel erwähnt „ein Jagthauß ..., So für
etzlichen Jahren allererst dahin gebawet worden“.
1694
erhält der reitende Förster Hans Rodewold für seine Brinkkote einen
„Freyheits Brief“.
1744
Als erster Schulmeister wird Johann Dieterich Alms genannt.
1780
Ein Brinksitzer Hinrich Ernst Graue neben der Försterei (ein Freihof).
1808
Schulbau erwähnt.
1821
gibt es sieben Wohnhäuser mit 62 Einwohnern.
1861
Herstellung des Zuleitungsgrabens aus der Wiehe durch die Müsseforst
und Mueßloh, sowie Helmerkämper Wiesen bis zu den Ahnsbecker
Dreckwiesen.
1863
Im Verkoppelungsrezess von Helmerkamp sind folgende Hofstellen aufgeführt:
Vollhöfner Knop, Vollhöfner Schumeyer, Brinksitzer Francke,
Brinksitzer Schmidt, Brinksitzer Bergmann, Brinksitzer Wendt, Anbauer
Lützenhofs Erben, die Schulstelle zu Helmerkamp und die Forststelle daselbst.
1866
Das Forsthaus Helmerkamp wird „Oberförsterei“.
1875
Bei Mowinkels – heute Neas – wird eine Gastwirtschaft eingerichtet.
1882
wird der neue „Wiehegraben“ weiter nach oben liegend ausgeführt, weil
der erste Graben zu wenig Gefälle hat. Dieser Graben verläuft durch
„Düvels Weide“, zwischen Gewecken und Ruchallas Anwesen und zwischen
dem Fußballplatz und Lichthardts Grundstück bis in die Ahnsbecker
Gemarkung.
1888
Das Königliche Meteorologische Institut von Berlin errichtet eine Station
in Helmerkamp, welche sich allerdings nur auf Gewitterbeobachtungen
erstreckt. Als Beobachter der Station wird der Forstsekretär August
Kophamel angestellt.
1889
Gründung der Molkereigenossenschaft Ahnsbeck-Helmerkamp.
1890
wird die heutige Straße nach Ahnsbeck ausgebaut.
1890 (-1914)
Heinrich Knoop wird Bürgermeister von Helmerkamp.
1891
Sanders richten eine „Colonialwarenhandlung“ ein und erhalten ...
1892
... eine „Posthülfsstelle“.
1900
stehen im Ort 25 Wohnhäuser, in denen 122 Einwohner leben.
1901
Das Forstamt Helmerkamp wird nach Celle verlegt in die Breite Straße.
1951 wird das Forstamt in Wienhausen eingerichtet. Aus dem Forstamt
an der Breiten Straße wird die Bohrmeisterschule.
1903
Die „Neue Straße“, heute Langlinger Straße, wird, an der Dorfstraße beginnend,
bis zum Schwarzwasser ausgebaut.
1908
Bei Sanders wird der erste Telefonanschluss im Dorf installiert.
1908
Umpfarrung nach Hohne, bisher zu Beedenbostel gehörig. Beerdigungen
finden bis dahin auf dem Ahnsbecker Friedhof statt.
1909
Eine der 1000-jährigen Eichen vor Gerloffs Haus wird durch Zimmermeister
Beins aus Hohne gefällt.
1909
Vollhöfner Heinrich Knoop errichtet im Westen des Schulgartens ein
Tagelöhnerhaus. Erster Mieter ist der früher im Forsthaus wohnende
Waldarbeiter Heinrich Knop, Schwiegersohn des Abbauers Gerloff.
1909
kommen die ersten Drillmaschinen in den Ort. Besitzer sind die Vollhöfner
Knoop und Friedrich Lüßmann.
1911
Am 20. Juli setzt eine übermäßig heiße Zeit ein, wie sie die letzten Jahrzehnte
nicht aufzuweisen hatten. Die höchste gemessene Temperatur beträgt
25 Grad Celsius, und zwar am 23. Juli 1911.
1912
Am 13. Oktober überfliegt das erste Luftschiff den Ort. Das erste Flugzeug
ist bereits zur Zeit der Heuernte gesichtet worden.
1913
Zu Pfingsten wird die „Himmelfahrtskirche“ in Hohne fertig gestellt.
1914
Ausbruch des Ersten Weltkriegs.
1914
Der Ort wird mit Elektrizität durch das Überlandwerk Oldau versorgt.
1915
Friedrich Lüßmann wird Bürgermeister in Helmerkamp.
1915
Heinrich Knoop wird neuer Bürgermeister, er bleibt bis 1933 im Amt.
1919
Wegen der überhand nehmenden Einbrüche in den Nachbarorten wird
für unseren Ort eine Nachtwache eingerichtet. Soweit wehrfähige Männer
vorhanden sind, stellen sie der Reihe nach einen Mann. Je zwei Mann
übernehmen die Wache. Ein Horn wird beschafft und zwei Gewehre
beim Landrat beantragt.
1921
Im Februar wird die Nachtwache neu eingerichtet, weil dem Brinksitzer
Wendt ein Schwein gestohlen worden ist.
1925
Eine Autobuslinie nach Lachendorf wird eingerichtet, erster Busfahrer ist
Otto Jürgensen aus Ummern. Am 17. April findet eine feierliche Probefahrt
statt. Die Verwaltung liegt in den Händen der Kleinbahn.
1925
Im Juli kommt der erste Motorpflug (Hanomag-Traktor) ins Dorf. Besitzer
ist Vollhöfner Heinrich Knoop. Es ist ein vollgummibereifter 28-PSHanomag,
der mit Petroleum fährt.
1925
Es herrscht eine große Trockenheit. Zwei Notbrunnen werden hergestellt:
einer gegenüber von v. Grünhagen, der andere vor der Sandkuhle
hinter Lüßmanns Hof.
1926
bekommt Lehrer Karl Töhne den ersten Rundfunkapparat im Ort. Erst
1928 folgt der zweite Apparat, den sich Gemeindevorsteher Reinebeck
zulegt. In diesem Jahr zieht auch das Motorrad siegreich ein, ebenfalls
bei Lehrer Töhne.
1931
Einweihung des Denkmals durch Pastor Meisieck aus Hohne für gefallene
Kriegsteilnehmer 1914/18 auf dem Dreieck vor der Försterei (bisher
der Platz zum Einmieten von Kartoffeln). Den großen Stein hat man bei Hofbesitzer Gustav Dralle in Hohne gefunden und erworben.
1932
Eine weitere, dem Vernehmen nach 1000-jährige Eiche vor der Schule
muss wegen Gefahr gefällt werden.
1933
Lehrer Wegener kommt nach Helmerkamp.
1933 (-1944)
Carl Reinebeck übernimmt das Bürgermeisteramt in Helmerkamp.
1935
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Helmerkamp.
1935
In diesem Jahr wird der Waldfriedhof angelegt.
1938
Errichtung des Spritzenhauses durch Maurer Fritz Thölke an der Hauptstraße,
später im Besitz der Familie Kunert.
1938
Ein Lanz-Schlepper, mit Diesel angetrieben und Luftreifen, kommt auf
den Hof von Adolf Knoop.
1939
Beginn des Zweiten Weltkriegs.
1939
Die Einwohnerzahl beträgt 146 Personen und zählt 28 Schüler.
1943
Ein Blitz schlägt in die „Napoleoneiche“ ein, die an der nördlichen Ecke
des Denkmalplatzes steht.
1944 (-1945)
Alfred Eggelmann ist Bürgermeister von Helmerkamp.
1944
kommen die ersten vertriebenen Schwarzmeerdeutschen in den Ort.
1944
Nachdem Lehrer Wegener in den Krieg eingezogen worden ist, unterrichtet
Fräulein Friesland die Helmerkämper Kinder.
1945
Im Februar treffen die ersten Vertriebenen aus dem Warthegau ein, ...
... im April dann die Vertriebenen aus Westpreußen.
1945
Am 13. April erobern die Amerikaner, von Nordburg durch die Müße
kommend, mit ihren Panzern den Ort. Der erste Bewohner, der ihnen mit
einem weißen Bettlaken zum Zeichen des Ergebens entgegengeht, ist
Opa Schmidt, Hans-Jürgen Schmidts Großvater.
1945
werden 26 Wohnhäuser gezählt.
1946
Bürgermeister von Helmerkamp wird Bernhard Thölke.
1946
wird auch in Helmerkamp die Volkszählung durchgeführt. 306 Einwohner
werden in 27 meist bäuerlichen Wohnhäusern mit 28 Wohnungen
gezählt, darunter 164 weibliche und 142 männliche Personen. Fast jedes
Haus war mit einer Teilwohnung für eine oder mehrere Familien versehen.
Die Nummern 3a und 4a wurden als Dienstwohnungen bezeichnet,
die Nummern 1 und 1d als Diensthäuser. Aus dem Rahmen fielen sonst
noch die Schule (Helmerkamp Nr. 2), das Gasthaus Mowinkel (12) und
Nr. 18 (Einfamilienhaus). Der Zählbezirksbericht ist abgelegt im Samtgemeindearchiv Lachendorf Fach 92/5. Die Liste nennt insgesamt 59
Haushaltsvorstände. Davon lebte nur Pauline Ruckemann allein, während
die Familien sonst in der Regel zwei bis zehn Personen umfassten.
Die Familie von Adolf Knoop lebte immerhin mit 14 Personen in einer
Wohnung.
1947
Kaufmann Barmwoldt aus Elbing richtet in einer selbstgebauten Baracke
bei Otto Dralle auf dem Hof, wo jetzt Werner Knoops Scheune steht, einen
kleinen Laden ein.
1947
Hermann Meyer baut bei Franken Frieda auf dem Grundstück ein Querhaus
an, jetzt Ruth Alpers.
1947
Robert Schneeberger erwirbt ein Grundstück auf der Bohlhorst und errichtet
dort ein kleines Haus.
1948
baut Hans Rieder ein Haus, es wird bezogen von Joh. Graue und Wilhelm
Buhr (heute Dietmar und Elsbeth Wagner).
1948
Adolf Knoop wird Bürgermeister.
1949
Die Einwohnerzahl beträgt 308 Personen, die Schülerzahl 46.
1950
Heinrich Sander tauscht ein Grundstück mit der Gemeinde, dadurch entsteht
der neue Schulplatz (heutiger Sportplatz).
1951
Eine neue Bushaltestelle am Ehrenmal entsteht.
1952
Die Deutsche Erdöl AG (DEA) beginnt mit ihrem Betrieb in Hohne.
1952
Im März wird die 1943 vom Blitz getroffene „Napoleoneiche“ gefällt.
1952
Die Papierfabrik in Lachendorf beginnt ihren großen Umbau- und Erweiterungsbau mit Mitteln aus der Marshall-Plan-Hilfe.
1954
Die Feuerwehr kauft eine Motorspritze für 6300 D-Mark (entspricht rund
3200 Euro).
1955
Im Sommer wird bei Bauer Heinrich Knoop der erste Mähdrescher im
Dorf in Betrieb genommen.
1955
Die Gemeinde Helmerkamp kauft Gerloffs Schweinestall gegenüber der
alten Schule und baut die Räume für sozialschwache Personen aus.
1958
Gerd Nickel eröffnet seinen Lebensmittelladen, den er von Barmwoldt
gekauft hat.
1960
Bau des Kartoffelvorkeimhauses (Osterkamp).
1961
Aus Platzmangel müssen ca. 40 Kinder (5. bis 8. Klasse) die Schule in
Hohne besuchen.
1962
Albert Gross eröffnet eine Tankstelle und den Bohrbetrieb.
1963
Die Gemeinde Helmerkamp kauft den alten Schulsportplatz vom Fiskus.
1964
am 19. September, Stall- und Wohnhausbrand bei Werner Knoop.
1964
Lehrer Wegener geht in den Ruhestand.
1965
Bildung eines Schulverbandes mit der Gemeinde Hohne.
1965
Im Dezember schließt die Schule in Helmerkamp, alle Schüler fahren
nun mit dem Bus nach Hohne.
1966
4. Juli – schweres Gewitter mit Schadenfeuer bei Schlachter Thölke; der
Viehstall brennt ab.
1967
Siedlungsverfahren und Entwässerung der Müssewiesen sowie der Weiden
hinter dem Dorf – genannt „beschleunigtes Zusammenlegungsverfahren“.
1968
Am 1. Januar wird Hohne Samtgemeinde mit den Gemeinden Helmerkamp,
Spechtshorn, Hohne, Pollhöfen und Hahnenhorn.
1968
Erster Samtgemeindebürgermeister wird Adolf Knoop aus Helmerkamp.
1968
Bürgermeister des Ortes wird Hans Brennecke.
1969
Erich Ludewig kauft die alte frei gewordene Schule.
1970
Die Feuerwehr veranstaltet auf dem Sportplatz ein Sommerfest.
1971
wird wieder ein Sommerfest der Feuerwehr organisiert mit dem ersten
Lampionumzug und Kinderspielen unter der Leitung von Ella Sander.
1971
Durchführung einer Weihnachtsfeier für Alt und Jung, auch mit Ella
Sander.
1972
Im November tobt ein Orkan, der viele Gebäude und Waldschäden verursacht.
1973
Neugliederung der Gemeinden, 16 Gemeinden bilden die Samtgemeinde
Lachendorf.
1974
Gründung des HBBC (Helmerkämper Ball-Bewegungs-Club).
1975
am 27. November, wird der Grundstein gelegt für die Friedhofskapelle,
sie wird 1978 fertig gestellt.
1975
40-jähriges Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr.
1975
Der Ort erhält Straßennamen und neue Hausnummern.
1976
Erstes „Erntefest“ in Helmerkamp.
1977
findet der erste Herbstmarkt statt.
1978
Im August erhält die Friedhofskapelle Gestühl.
1981
Am 19. Januar verstirbt der ehemalige Ortsbrandmeister Hans Brennecke
im Alter von 66 Jahren.
1982
Anlage eines Fußweges vom Herdkamp zur Hauptstraße.
1982
Beginn der Partnerschaft zwischen der Gemeinde Hohne und der 4.
Kompanie des Panzergrenadierbataillons 13 aus Wesendorf.
1983
Gründung des Spinn- und Webkreises im alten Forsthaus.
1985
Am 30. August wird das 50-jährige Bestehen der freiwilligen Feuerwehr
feierlich begangen.
1985
Helmerkamp wird an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen.
1985
Das Helmerkämper Wappen wird von Jürgen Wilkens und Heinrich
Westermeyer (stellvertretender Gemeindedirektor) vorgestellt.
1985
Das Naturschutzgebiet „Müsse“ wird geschaffen.
1986
Gelöbnisfeier der 4. Kompanie Panzergrenadierbataillons 13 in Helmerkamp
1987
Am 13. Juni feierliche Übergabe des neuen Feuerwehrhauses.
1990
Gründung des Akkordeonclubs Helmerkamp.
1990
Gerd Nickel schließt sein Geschäft.
1990
Die Gemeinde Hohne schließt eine Partnerschaft mit Dornbusch/Prödel
ab (ehemalige DDR, bei Magdeburg).
1992
Altbürgermeister Adolf Knoop stirbt im 90. Lebensjahr.
1993
Am 16. April muss „Eggelmanns Haus“ dem Neubau von Norbert Behrens
weichen.
1993
Am 4. September wird die Grillhütte auf dem Festplatz eingeweiht.
Zum ersten „Schweineessen“ wird durch Willi Alpers eingeladen.
1994
Am 10. Februar begeht Frieda Thölke ihren 100. Geburtstag.
1996
Erstes Maikonzert mit Frühschoppen des Akkordeonclubs Helmerkamp
in der Grillhütte.
1996
Ein erster Flohmarkt findet bei Alpers statt.
1996
Die Häuser in Helmerkamp erhalten Kanalanschlüsse, bisherige Kläranlagen
werden außer Betrieb genommen. Im Oktober wird aus dem überschüssigen
Boden, der beim Kanalbau angefallen ist, ein Rodelberg auf
dem Gemeindeplatz angelegt.
1996
Helmerkamp wird mit Erdgas versorgt, einige Haushalte erhalten auf
Wunsch im November 1996 einen Gasanschluss.
1998
Im Sommer werden viele dicke Eichen längs der Hauptstraße gefällt,
weil sie innen hohl sind.
1999
Die örtliche Stromzuleitung, bisher als Freileitung verlegt, wird als Erdkabel
ausgeführt. Bei Hans Wilkens gegenüber im Wald wird der Transformator
aufgestellt.
2000
Am 3. März wird der „Heimatverein Helmerkamp“ gegründet, zum ersten
Vorsitzenden wird Christoph Bräuer gewählt.
2000
Jubiläum: Helmerkamp feiert sein 25. Erntefest.
2000
Straßenneubau „Kleiner Herdkamp“.
2001
Am 12. Juli wird die Langlinger Straße gründlich erneuert und verbreitert.
2001
Erster Dorfputz durch den Heimatverein Helmerkamp e.V.
2002
Am 25. August Verabschiedung von Pastor Martin Albroscheit in Hohne.
2002
Am 15. Dezember wird Pastor Matthias Freiknecht eingeführt.
2002
Am 31. Dezember schließen Inge und Günther Neas für immer ihre Gaststätte.
2004
Am 17. Januar wird der neue Radweg von Ahnsbeck nach Hohne eingeweiht.
2004
Am 29. August begeht Erna Dralle ihren 100. Geburtstag.
2004
Am 13. Oktober beginnen die Bauarbeiten für das neue Dorfgemeinschaftshaus.
2004
Am 4. Dezember ist das Richtfest des Dorfgemeinschaftshauses.
2005
In Lachendorf wird mit dem Neubau des Gymnasiums begonnen.
2005
Am 8. Oktober wird das Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht.
2005
Am 22. Dezember wird der Helmerkämper Kiosk durch Matthias Thölke
auf dem Grundstück von Manfred und Brunhilde Thölke, Hauptstraße 7,
eröffnet.
2006
Am 9. Februar verstirbt Ehrenortsbrandmeister Heinrich Sander kurz vor
dem Erreichen seines 80. Lebensjahres.
2007
Helmerkamp hat 260 Einwohner.
2007/2008
Bau und Fertigstellung der ersten Windräder zur Stromgewinnung im
„Windpark Schmarloh“.









